Kennst du diesen Gedanken?
Wenn doch die Umstände besser wären.
Wenn mehr Unterstützung da wäre.
Wenn alle mehr in dieselbe Richtung ziehen würden.
Fast jede Führungskraft kennt das. Und es klingt auch erst einmal plausibel. Gegenwind kostet Energie, bremst, macht Dinge unnötig anstrengend.
Nur zeigt die Praxis immer wieder etwas anderes: Die wirklich erfolgreichen Leader sind nicht dann stark, wenn alles läuft – sondern genau dann, wenn es schwierig wird.
Darum geht es auch in meinem aktuellen 👉 YouTube-Video. Und hier die Essenz daraus.
Erstens: Hör auf, Verständnis zu erwarten
Das ist unbequem, aber enorm befreiend.
Viele Führungskräfte verlieren viel Energie, weil sie – oft unbewusst – erwarten, dass andere sie verstehen, ihre Sicht teilen oder mit derselben Intensität mitgehen. Gerade als CEO, Bereichsleiter oder Eigentümer bist du aber zwangsläufig weiter vorne als dein Umfeld. Du trägst die Vision, du siehst die Risiken und Chancen früher, du spürst die Dringlichkeit stärker.
Niemand wird das exakt so empfinden wie du.
Sobald du innerlich sagst: Ich freue mich über Unterstützung, aber ich erwarte sie nicht, verändert sich etwas Entscheidendes. Du wirst freier, klarer und handlungsfähiger. Genau diesen Effekt beschreibe ich im Video sehr konkret.
Zweitens: Ohne echte Klarheit kann dich niemand unterstützen
Oft höre ich: Mein Team zieht nicht richtig mit.
Meine Gegenfrage lautet dann fast immer: Wohin genau sollen sie denn ziehen?
Erstaunlich häufig fehlt ein klarer Fokus. Kein echtes Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Keine klare Antwort auf die Frage, was in diesem Jahr wirklich zählt.
Vision ist keine Folie und keine Worthülse. Vision ist Entscheidungsklarheit im Alltag. Und Mission ist nicht Marketing, sondern der Grund, warum man das alles überhaupt tut.
Wenn diese Klarheit fehlt, wirkt es schnell so, als würde alles gegen dich laufen. In Wahrheit läufst du selbst nicht konsequent in eine Richtung. Auch darauf gehe ich im Video näher ein.
Drittens: Übernimm Verantwortung – ohne Ausnahmen
Sobald Sätze auftauchen wie dafür kann ich nichts, dafür habe ich keine Zeit oder das geht im Moment nicht, ist Verantwortung bereits abgegeben worden.
Verantwortung heißt nicht, alles kontrollieren zu müssen. Verantwortung heißt, bewusst zu entscheiden: Ich kümmere mich darum. Ich tue es. Oder ich entscheide mich klar dagegen.
Du kannst die Umstände oft nicht beeinflussen. Aber du kannst immer beeinflussen, wie du damit umgehst. Und genau dort zeigt sich Leadership unter Druck.
Wenn du diese drei Dinge zusammennimmst – keine Erwartung auf Verständnis, echte Klarheit und volle Verantwortung – verliert Gegenwind erstaunlich schnell seine Macht.
Im YouTube-Video spreche ich zum Schluss noch über einen entscheidenden Zusatz: Energie. Denn ohne Energie bleibt jede Erkenntnis Theorie.
Meine Frage zum Start in diese Woche:
👉 Wo wartest du vielleicht noch auf Verständnis – statt einfach konsequent zu führen?
Einen starken Start
Volkmar
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