Führungskräfte-Coaching kann eine der besten Investitionen deiner Laufbahn sein oder eine Reihe teurer Gespräche ohne Ergebnis. Den Unterschied erkennst du, bevor du den ersten Termin buchst. Ich bin selbst Coach, deswegen sage ich dir auch, wann es-- du es lassen solltest. Hier sind drei Fragen, mit denen du prüfst, ob sich Coaching für dich lohnt.
es ist immer wieder erstaunlich, wenn ich reingehe in, Coaching, Beziehungen, wie unterschiedlich die Herangehensweise ist, ne. Und diese drei Fragen sollen eben heute oder diese drei Punkte sollen eben dabei helfen, von vornherein zu entscheiden: Okay, lohnt sich ein Coaching für mich oder nicht?
Kleiner Disclaimer dazu: Ich glaube, jeder Mensch braucht Coaching. Ja, ich hab das, sag das aus eigener Erfahrung. Ich bin ja auch gecoacht worden und, und nicht nur einmal, sondern das ist ein ganz, ganz wichtiges Thema, um sich persönlich weiterzuentwickeln, weil wirklich ein gutes Coaching ist das Einzige, was einen so gezielt voranbringt und wirklich, Knoten zerschlägt, die man sonst für ewig mit sich rumträgt, ja.
Das ist schade, und die Potenziale nicht hebt. Nur diese Sachen, die ich jetzt hier anspreche, die sind mehr in die Richtung, dass man sich da entsprechend vorbereiten sollte und sagen: "Okay, ich gehe nicht einfach in ein Coaching rein und schau mal, was der Coach so macht, sondern ich arbeite erst mal an mir selbst und überlege mir das."
Ja und dazu will ich einfach Hilfestellung geben. Und du kannst natürlich auch ein bisschen checken, wenn ein Coach das gar nicht einfordert, dann werde ich immer sehr skeptisch. Ja, also ich würd schon sagen, das sind essenzielle Dinge. Nicht weil ich die erfunden hab, sondern einfach, weil sie es sind für ein effektives Coaching, ja.
Deswegen steigen wir hier gleich mal ein. Übrigens, wenn dir das Thema gefällt, das Video gerne liken, damit der Algorithmus auch weiß, dass, dir das Video gefällt und dann bekommst du mehr davon. und das würde mir auch sehr helfen für den Kanal. Also vielen Dank dafür schon mal. Und, auch der weitere Hinweis noch: Wenn du ein Gespräch darüber führen möchtest, natürlich eben wie gesagt, ich biete ja auch Coaching an, können wir sehr gerne kurz mal darüber sprechen, völlig unverbindlich, aber das kann eben sehr, sehr sinnvoll sein.
So, jetzt will ich mal gleich mit den drei Punkten kommen.
Das Erste, was ich, bringen will, ist, was ich gerne nenne, die Taxifrage. Ja. Das siehst du hier, die Taxifrage. Und zwar ist das ganz einfach. Es gibt ja Leute, es gibt ja die Philosophie, "Ich bin so wichtig. Ich sag dem Taxifahrer: Fahren Sie wohin, wo Sie wollen.
Ich werde überall gebraucht." Ja, kleiner Joke. das kann man machen, hilft im Coaching bisher weniger. Ist schon gut, was ich denn erreichen will. Und eine meiner ersten Fragen ist praktisch in jedem Coaching immer: Was genau willst du mit damit erreichen? Ein, zwei, maximal drei Ziele. Was willst du mit dem Coaching überhaupt erreichen?
Mit anderen Worten, die Fragestellung ist: Was ist hinterher besser? Angenommen, es läuft super, es wird ein ganz klasse Coaching. Was ist hinterher wirklich besser? Ja, und gen-- je genauer du dir selber darüber klar bist, desto effektiver ist das Coaching. Ja. Also, was soll man sagen hier- Was ist hinterher besser?
Und, wenn man da unsicher ist, also erstmal sollte man von sich selber 'n Antrieb haben. Worin will ich denn vor allem besser werden, ja? Ist das irgendwas mit der Produktivität zusammenhängt? Ich will besser fokussiert sein. Ich will endlich meinen Tag nicht mehr so weggeben, sondern will proaktiver werden.
Ich will besser mit Leuten umgehen, ich, besser zuhören, andere besser beeinflussen können etc. etc. und dann kann ich eben sagen: "Was ist denn das Ziel da drin?" Also wenn ich, zum Beispiel, in sechs Monaten führt mein Team die A-Tagesarbeit komplett selbstständig, ohne mich einzubeziehen.
Das wär 'n tolles Coaching-Ziel. Dann können wir daran nämlich arbeiten, weil du verursachst ja selber, dass die Leute das nicht selber können, ja. Insofern, wäre das genauso ein Ziel. oder, es könnte auch was sein, also in, sechs Monaten oder in drei Monaten, höre ich so gut zu, dass die Leute mich spüren, dass ich, dass ich anerkannt bin, als ein, ein Leader, mit dem sie gerne zusammenarbeiten.
Wär noch 'n bisschen unspezifisch. Kann man sehen, was folgt denn daraus, ne? Ist dann gerne meine Folgefrage und sagen: "Was hast du denn davon?" Ja. häufig kommt übrigens aus 'm Coaching raus, aus meinem Coaching, dass die eigene Familie, das eigene private Umfeld darüber positiv, berührt wird. Also dass man sagt: "Ich habe endlich mehr Zeit für meine Kinder."
Das ist wie eine Platitüde, aber es tatsächlich kommt das vor. Ja, das sind genau solche Sachen. sagen: "Okay, ich geh viel entspannter durchs Leben." Ja, was ist es? Was ist die Destination, die du haben willst? Ansonsten führt das dazu, sonst nur teure Runden um den Block, ja. Das kann man dem Taxifahrer machen und sagen: "Fahren Sie mich irgendwo hin.
Ich zahle", aber, das bringt ja dann nichts weiter. Also das heißt, statt einfach 'ne allgemeines Ziel, 'n sehr konkretes. Also das Wichtige ist hier dran, dass man da sehr spezifisch einfach ist, ja. Spezifisch. Und es können auch ein oder zwei oder drei Ziele sein. Ja, das ist durchaus möglich, ne. So. Okay, kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt, der wichtig ist fürs Coaching und das ist vielleicht sogar eines meiner Lieblingsthemen ansonsten.
Und zwar, das ist das Training dazwischen. Ja, wir sind ja hier nicht irgendwie, ja, ich weiß nicht, auf dem lowest Level, sondern ich arbeite ja immer mit Führungskräften zusammen, mit Leuten, die wirklich was bewegen wollen, die weiterkommen wollen. Und das ist eben so entscheidend, dass man nicht nur in den Coaching-Sessions an sich arbeitet, sondern vor allem auch das Training dazwischen angeht, ja.
Und das heißt einfach, im Prinzip ist das immer so, es gibt die Sessions natürlich, die immer hier stattfinden
Regelmäßig, möglichst regelmäßig. Das haben wir idealerweise alle zwei Wochen. Ja, kann auch mal abweichen, aber es ist aus meiner Erfahrung immer das, was am besten funktioniert. und die werden auch vorab aufgesetzt. Ja, das ist noch 'n Detail dazu. Ist auch wichtig, dass man dieses Commitment auch hat, also Commitment dahinter ist.
Und dann aber eben da, wo sich die Spreu vom Weizen trennt, ist hier bei dem Umsetzen dazwischen. Ja. Und, das ist natürlich ganz, ganz wichtig. Also sage, okay, wir haben jetzt etwas besprochen, wie du zum Beispiel im nächsten Meeting so agieren kannst, dass die Leute die Aufgabe übernehmen, anstatt du das wieder bei dir hast.
Oder dass die beim nächsten Gespräch, dass die selbstständig das erarbeiten, ohne dass du jetzt einbezogen wirst, ja. Oder was auch immer das ist. Oder dass du am Ende des Tages nicht ausgelaugt bist, sondern voller Energie bist, ja. was ich da übrigens gerne mache bei diesen Umsetzen, um damit zu helfen, ja, sind meine Coachings praktisch immer mit zusätzlicher Videounterstützung.
Ja. Das heißt, ich hab Videos, die, die ich da reinkippe, wo ich sage, okay, die kann jemand zwischendrin anschauen als 'ne Hilfestellung, um Dinge umzusetzen. Und da hab ich dann auch natürlich auch Templates, die man dann ausfüllen sollte und die wir dann besprechen können. Ich gebe diese Hilfestellung, weil ich eben genau weiß, wie schwierig das ist.
Weiß ich auch von mir selbst. Wenn man da keine Guideline hat, dann geht das immer so schnell unter und sagt: „Ach ja, wir haben morgen wieder 'ne Session. Was besprechen wir da eigentlich?" Ja, das ist das Ineffektivste, was man haben kann, wenn man so rangeht. Ja. in bestimmten Coaching-Programmen hab ich auch, dass man, 'ne Erwartung ist, dass derjenige vorher reinschreibt, was er denn besprechen will in diesem, dieser kommenden Session.
Ja. Da muss man sich Gedanken drüber machen und das ist dann wirklich was, was hilft. Und sage, okay, jetzt arbeite ich damit. Ich sehe wirklich einen Riesenunterschied zwischen meinen Coaching-Kunden, die das komplett machen. Es gibt welche, unglaublich. Also die schreiben das alles auf, die sind vorbereitet, die haben ein ganzes Dossier von Dingen, die sie an sich arbeiten wollen.
Und da sehe ich auch sofort den Fortschritt. Die bestätigen mir das auch und dass es andere merken. Und dann gibt es welche, die kommen in die Session völlig unvorbereitet rein und sagen: „Ja, was ist denn heute eigentlich? Ja, wir haben die aufgesetzt." Weiß auch nicht. Da sehe ich auch kaum Fortschritt. Das hängt natürlich zusammen.
Ursache und Wirkung sind dort sehr klar. Das ist nicht nur eine Korrelation, das ist Ursache-Wirkung, ja. Also an sich arbeiten. Und nochmals, ich gebe in fast allen Coaching-Programmen, die ich mache, gebe ich, solche Lernhilfen mit da rein, also solche Videos, Templates und so weiter, dass man in der Zwischenzeit an sich arbeiten kann und das ist essenziell wichtig.
Also das heißt, das Training dazwischen ist, entscheidet alles, ja. Als, die Session selber ist im Prinzip ein Check-in, wo man spezifische kritische Fragen diskutiert. Und das ist auch sehr, sehr effektiv, ja. Also dass man bestimmte Situationen wirklich bespricht und so weiter, ja. Und das dann direkt anwendet, ist ganz, ganz entscheidend.
Ja, und dennoch, das,
der dritte wichtige Aspekt, Coaching kann man ja verschieden definieren. Ich sehe aber hier, ich verf-verfolge sehr stark den Ansatz der Tough Love. Ja. Also Tough Love heißt, ich bin Sparringspartner und so verstehe ich mich auch. Das heißt, ich, challenge. Also es kommt ja ursprünglich aus dem Boxen.
Ich selber mach kein Boxen, aber kommt das her und sagt, ich bin wirklich derjenige, der dagegenhält, ne. Also ich bin Sparringspartner. Und, was ich eben grad sagte Tough love. Das heißt, wir lieben uns schon. Also ich bin da voll dabei. Ich will, dass du erfolgreich bist. Aber es ist tough auch. Also ich geb auch, klares, klare Rückmeldung, ne?
Und sag: „Das hast du, wenn du's so machst. Ich versteh's nicht." Also ich liebe immer diese Sachen. ja, meine Leute verstehen die Ziele nicht, die ich oder ich, die, die, die machen nicht das, was ich eigentlich will. Dann sag ich mal: „Was sind denn deine Ziele mit den Leuten? Was sind die Erwartungen?
Formulier's mir mal." Ja, und wenn jemand kommt und sagt: „Hm, gute Frage. Ja, okay, ich, ich erklär jetzt mal irgendwas", und ich sage nach drei Minuten: „Stopp. Ich hab-- ich versteh nicht, was du von mir willst." Ja, jetzt mal im Rollenspiel. ist super, ne? Dann kann man sagen: „Wieso? Ja, nee. Ja, wie könntest du's denn klarer ausdrücken?"
Ne? Das sind dann so Sachen, das ist so tough love, das sind Sparringspartner. Ich challenge die Leute. Ja. Und wenn du nicht bereit bist, gechallenged zu werden, sondern sagst, das ist einfach 'ne Weichspüloase, wo man sich wohlfühlt, dann ist das kein Coaching aus meiner Sicht, ja. Das ist dann, ist gar nichts.
Also es ist einfach 'n Gespräch. Ja. Und, ich möchte Fortschritt sehen. Ja. Und ich liebe das selber auch, wenn ich gechallenged werde.
ein Coach, der nur bestätigt und sagt: „Okay, ist alles, ich versteh ja, wie hart es ist bei dir und so weiter und so weiter", hat meines Erachtens ist es kein Coaching, ja. Das ist irgendwie so was wie moralische Unterstützung oder so was, aber das hilft dem auch nicht, ja.
man sollte eher, unbequem sein, ja, dass man 'n Ziel erreicht, ja. Das heißt trotzdem eben, mit Sympathie zueinander, aber nicht einfach alles, alles, durchgehen lassen. Das fängt ja schon an mit der Taxifrage von vorhin, wo ich sagte: „Okay, ich challenge Leute. Okay, was ist dein Ziel? Was willst du genau?
Nein, das ist nicht genau genug. Was willst du wirklich erreichen? Was hast du davon?" Ja. Und da fängt es dann häufig schon an und sagen: „Ich versteh's immer noch nicht, was du eigentlich willst." Ja. Und da müssen wir dann erst mal hinkommen und sagen: „Okay, wie machen wir das?" Ja. Also nochmals, wenn du dazu dich gerne mal unterhalten willst, über die Optionen, dann melde dich unbedingt bei mir.
Und, ansonsten,
ich habe noch ein weiteres Video. Da siehst du hier den Link irgendwo. Drei Tipps für Führungskräfte, mit denen dein Tag wieder dir gehört. Da kannst du das mal anschauen, auch ohne das Coaching. Kannst du erst mal sehen, okay, was, was kann ich denn selber schon mal machen? Aber ansonsten, unbedingt mal in Erwägung ziehen.
Es ist sehr hilfreich für dich oder für jemand aus deinem Team, dass man da weiterkommt. Also dann sehen wir uns gleich im nächsten Video. Bis dann. Ciao.