Stress als Führungskraft ist normal. Das ist nicht das Thema heute. Das Thema ist die Grenze. Wann kippt normaler Stress in einen Bereich, der gefährlich wird? Die Warnsignale kommen schleichend, nicht plötzlich. Deshalb merken die meisten es erst, wenn es schon eng wird. Ein bekanntes psychologisches Modell, das Yerkes-Dodson-Gesetz, beschreibt diesen Zusammenhang zwischen Stress und Leistung.
Drei Signale zeigen dabei zuverlässig an, wo auf dieser Kurve du gerade stehst und was du konkret tun kannst. Darum geht es jetzt. Und, um auch eines klarzustellen: ich rede hier nicht von Burn-out. Also ich bin großer Skeptiker zu dem Thema Burnout. Ich glaube, das wird ganz stark überstrapaziert.
Wir können aber solche Stresssymptome, wenn wir die rechtzeitig erkennen, sehr, sehr gut behandeln beziehungsweise damit umgehen und darum kommt es mir hier an und das ist schon relevant. Und, diese Systematik mit diesen drei Stufen, die kann sehr helfen, sich mal selber kurz zu diagnostizieren und dann rechtzeitig gegen, Steuer zu ergreifen.
Und das geht immer. Da sage ich dann am Ende auch etwas zu. Erst mal ein Vergleich noch: wenn du ein Elektroauto fährst oder auch 'n Benziner, ist eigentlich egal, dann kommt ja auch, dass der, die Anzeige, dass du wieder aufladen musst oder den Tank auffüllen musst. Nicht erst, wenn der Tank leer ist oder die Batterie leer ist.
Ja? Sondern es kommt vorher. Du siehst das vorher. Ja, das Gleiche gilt mit anderen Warnsignalen. Und wenn du in der Maschinenindustrie bist, ja auch so. Also die Maschinenwartungszyklen, das kommt vorher. Das ist nicht einfach nur in dem Moment.
es ist alles diese Vergleiche, da funktioniert das und wir haben das auch oft bei uns gut drin. Nur wir sind manchmal auch gut da drin, die Sachen einfach zu ignorieren.
Ja? Und das ist einfach das Thema, was dann passiert, dass wir zu lange warten und dann wird es eben schwieriger. Ja? Und, man kann da sehr schön drauf achten. Und dieses Modell, was ich jetzt gleich vorstelle nach Yerkes-Dodson, das kann dabei sehr helfen. Bevor wir da reingehen, einfach die Grundursachen, das Thema, das habe ich auch ganz stark abgedeckt im Next Level Success-Programm.
Und wenn du dazu mehr wissen willst, du findest hier einen Link dazu in der Beschreibung. Aber jetzt steigen wir mal ein in das Thema und in dieses Modell, was ja eben sehr hilft. Also ich skizziere das mal kurz: Wir haben hier zwei Achsen, ganz einfach, nämlich Leistung und Stress. Ja? Stress auf der, Horizontalen und Leistung auf der Vertikalen.
Und normalerweise, etwas vereinfacht gesagt, ja, ist Diese Kurve, etwa folgendermaßen vereinfacht. Normal geht die so etwa glockenförmig, ja. Aber jetzt kann man auch sehen, okay, ist die ein bisschen nach rechts oder links verschoben.
Das kann schon sein. Also ich glaube, bei vielen Performern ist die Kurve eher so 'n bisschen nach, also dass die hier in die rechte Richtung geht, also ich mehr, mehr Stress, mit mehr Stress noch mehr Leistung bringen kann. Okay, wie auch immer, das Grundprinzip bleibt aber das Gleiche. Es ist einfach so, dass ich hier oben, eine, eine optimale Zone habe, ne.
Null Stress, i-in dem Sinne wird nicht zu Leistung führen, ja. Also der Stress ist sehr positiv, ne. Das weißt du wahrscheinlich auch. Stress ist nicht an sich negativ, sondern eher positiv. aber eben, es kippt dann irgendwann. Irgendwann haben wir dann halt hier das, das, wo wir sagen, okay, es wird dann nicht mehr gesund, es wird auch nicht besser dann.
Also das heißt, dann geht das, irgendwann dann so nach unten und das ist sozusagen ein bisschen dann eine Gefahr, dass ich da reingehe, ne. Also, so, was sind jetzt diese drei Anzeichen? Ich hatte angekündigt, drei Anzeichen. Das erste interessanterweise,
Erholung Lässt nach beziehungsweise ist nicht mehr so wirksam.
Erholung ist nicht mehr so wirksam oder lässt nach. Das heißt auch Phasen, wo ich eigentlich erholen will, nämlich zum Beispiel beim Schlaf, funktionieren nicht mehr so richtig. Ich schlafe also schlechter, ja. oder ich brauche sogar mehr Schlaf. Also ich bin so gestresst, ich bräuchte mal viel mehr, ich müsste endlich mal aus-ausschlafen können.
du kannst dich mal als Selbstcheck diese Frage stellen: Wie fühlt sich eigentlich dein Montagmorgen an nach dem Wochenende, was ja eigentlich der Erholung dienen sollte? Also wenn du einen normalen Job hast, sagen wir mal so, jetzt nicht im Schichtbetrieb oder so. Aber wie holt sich-- nach einer normalen Pause, wie fühlt sich das an?
Bist du wirklich erholter oder sagst du schon am Montagmorgen, gleich um 7 Uhr bin ich schon wieder genauso gestresst wie vorher? Das ist ein Alarmsignal, ja, dann daran zu arbeiten. ich komme eben am Ende kurz dazu, dass ich, ähm, ein paar Ideen gebe, wie man denn da rauskommt, ja, wie man das dann umkehrt.
Aber erst mal ist ein starker Indikator, diese Erholungsfähigkeit. Bin ich in der Lage, schnell abzuschalten, mich zu erholen? Also einfach zu sagen, auch im kleinen Mikrobereich, ja. Dass ich sage, ich schalte mal fünf Minuten ab. Ich kann das, ja. Ich kann einfach mich, mal abschalten, auch auf dem Stuhl die Augen zumachen und, meditieren oder weggehen.
Ist übrigens ganz stark ein Training, so viel schon dazu gesagt. Es gibt ein paar Voraussetzungen, aber ist auch ein Training. Aber wenn wir das nie trainiert haben, wird das schwierig. Also, äh, Meditation zum Beispiel kann dabei sehr helfen, dass ich mich trainiere daran, dass ich das kann, bewusst in großen Stresssituationen cool zu bleiben und mich trotzdem erholen zu können.
Okay, gehen wir zum nächsten Punkt. Also wenn man das, noch ignoriert und sagt, okay, das nächste Thema, was in der Regel dann kommt, ist, ist Reizbarkeit, die steigt.
Reizbarkeit steigt. Ja, ich werde also gereizt sein und das weißt du auch, das kannst du an dir selber beobachten, dass du auf kleine Dinge dann auf einmal gereizt reagierst, ja. Check könnte sein: Hat dich jemand aus deinem Umfeld mal in letzter Zeit darauf angesprochen oder hast du's auch bei dir selber beobachtet?
Häufig merkt das Umfeld das aber schneller. Du kannst doch die Leute mal direkt fragen. Sag mal, bin ich in letzter Zeit 'n bisschen gereizter oder hab 'n kürzeren Draht irgendwie, dass ich schneller aufbrause oder was auch immer oder ungeduldiger bin. Ja, wenn das 'ne Änderung gibt.
Ansonsten ist das ja, wenn's stabil ist, dann ist das dein Normalzustand. Aber wenn es 'ne Veränderung eben einfach gibt, aber so warst du früher nicht, du bist das jetzt, dann ist das 'n Alarmsignal. Einfach dann wieder achtsam sein und sagen: "Okay, da müsst ich jetzt mal was tun." Ja. helfen auch wieder Techniken, die in diese Richtung gehen, dass man sich, selbst beobachtet, dass man atmet, dass man, genügend Flüssigkeit zu sich nimmt und solche Sachen.
Das ist dann die Symptombehandlung. Ich-- wie gesagt, am Ende komme ich dazu, was du grundlegend machen solltest. Ganz kurz, ja. Also das, noch wichtig. Aber eben, wenn mehrere Personen voneinander das bestätigen, unabhängig voneinander bestätigen, dann ist das 'n Zeichen, dass man da mal rangehen sollte und man ist so 'n bisschen in dieser Gefahrenzone einfach dann drin, ja.
So, kommen wir zu dem Dritten. Ich habe gesagt, drei große Alarmsignale nach diesem Modell eben von Jörgs Dotson. Wie du es auch hier siehst, das Dritte ist dann
schon, Entscheidungen. fallen schwerer
Entscheidungen fallen schwerer, ja. das kann man ja beobachten, wenn mir jede Entscheidung dann schwerfällt. Ich will einfach nicht mehr entscheiden. gerade wenn du in der Führungsposition bist, ist natürlich ein Thema, ne.
Ich, ich kann da gar nichts entscheiden. Check ist einfach: Fallen dir, einfache Entscheidungen schwer? Also schiebst du die auf, ohne dass du sagen kannst, warum eigentlich. Aber dir, dir fällt's einfach schwer, auch selbst kleine Entscheidungen zu fällen. Oder sagen deine Leute das?
Ja. Du sollst doch mal endlich entscheiden, wenn du so viele Dinge auf dem Tisch hast. Ist 'n starkes Alarmsignal. Ja, das kommt dann häufig als drittes. Wenn die alle drei gleichzeitig auftreten, dann sofort ein bisschen zurücktreten, Erholungspausen direkt. solche Sachen, was ich schon erwähnt habe, ein bisschen Achtsamkeit meditieren.
Jetzt, hatte ich ja versprochen zu den Grundursachen. einfach, es ist so: Ganz häufig kommt vieles von dem aus fehlender Klarheit. Aus fehlender Klarheit und einem wackligen Fundament, auf dem ich stehe. das heißt zum Beispiel, ich bin mir nicht so richtig klar, was ich eigentlich überhaupt will, warum ich das will und was mich, ausmacht.
Und dann habe ich häufig auch die Gewohnheiten, die dagegen sprechen. Also ich habe Gewohnheiten, Dinge zu tun, die mich da eben hinbringen, ja, und mir immer mehr Stress be-bedeuten. Also zum Beispiel, dass ich nie Nein sagen kann, sondern dass ich immer alle Probleme annehme, den Affen immer auf meine Schulter setzen lasse und den auch nicht wieder wegnehme.
Ja, das sind so häufig Dinge, die ich mir selber verursache und die dann dazu führen, dass ich in diesen Stress reinkomme. Und ich erzeuge mir den selbst. Fast aller Stress ist hausgemacht, indem diese Grundlagen, fehlen. Ja, Fokussierung gehört noch dazu, dass ich bewusst meine Energie manage. Dazu gehört auch Ernährung und Schlaf, hatte ich schon erwähnt, aber auch andere Dinge, dass ich das tue.
Und, das ist eben so wichtig und dann kannst du eben da reingehen. hierfür gilt erst mal nur diese drei Symptome super beobachten und damit, entsprechend dann umgehen und an den Grundlagen arbeiten. Und für die Grundlagen ist eben habe ich eben ein Video, was dich insgesamt, ich nenne das, auf das Next Level vom Erfolg führt, aber in dem Fall wäre das auch einfach mal auf 'n Level führt, wo du stabil funktionierst.
Und, dieses Video verlinke ich hier. du findest hier den Link irgendwo auf diesem Bildschirm. Einfach dorthin klicken und dann sehen wir uns in dem Video wieder. Bis dann. Ciao.