Eine aktuelle Studie zeigt: Nur zwanzig Prozent der Führungskräfte gelten als wirklich wirksam in ihrer Rolle. Achtzig Prozent sind beschäftigt. Aber beschäftigt sein ist nicht dasselbe wie wirksam sein. Was ich im Coaching selber immer wieder sehe: Die meisten Führungskräfte sind sehr gut darin, Aufgaben zu verteilen, Prozesse zu überwachen, Probleme zu lösen.
Aber das ist Management, und Management ist wichtig. Aber Leadership ist etwas anderes und genau da liegt die Lücke. Heute zeige ich in diesem Video, was den Unterschied macht und drei konkrete Hebel, um in den richtigen Modus zu kommen, damit seine Wirksamkeit und seinen Wert deutlich zu steigern. Also, worum geht es?
Starten wir mit einer Analogie. Stell dir ein Masch-- ein Schiff vor mit einem Maschinenraum und jetzt stell dir vor, der Kapitän, der ist nicht auf der Brücke oben, sondern der ist den größten Teil der Zeit im Maschinenraum. Und dort schaut er, dass alles läuft, dass die Maschinen gut laufen, dass das alles perfekt ist.
Aber wohin fährt das Schiff? Es ist niemand am Steuer beziehungsweise auch niemand gibt die grobe Richtung vor, Das Schiff fährt im Zweifelsfall dorthin, wo der Strom es trägt. Und, genau das passiert in vielen Unternehmen oder auch in Teams, Und, das ist eben kein einfaches Thema, weil man fühlt sich ja dann in dem Moment gut und busy,
Aber genau das ist eben oft das Problem. wo liegt nun genau der Unterschied drin? Und das will ich mal kurz skizzieren und warum dieser Unterschied auch wichtig si, ist. Also wir haben hier zwei Spalten und, ich steige mal ein mit ein paar wichtigen Unterschieden aus meiner Erfahrung. Im Management-Modus ist das, wo viele eben drinstecken, ist, dass wir Aufgaben, ups-
Aufgaben
Dispatchen, sage ich mal, also verteilen, Aufgaben dispatchen. Das ist, Management und das ist auch wichtig. Durchaus, Aber Leadership ist eben etwas anderes. Leadership heißt vor allem erst mal Vision und große Ziele
Entwickeln und vorgeben, ich sag mal vorgeben oder sogar mit dem Team entwickeln, Große Ziele, auch die Big Hairy Audacious Goal, BHAG, falls du das kennst. das ist das, was es wirklich braucht. muss ich auch noch so machen, dass man das sieht. Genau. Okay, kann man wieder was weiter noch im, im Management-Modus.
Was heißt das noch? Äh, ganz stark, ich hatte es schon angedeutet: Prozesse überwachen. Also dass die optimal laufen, dass die funktionieren, dass da nix schiefgeht. Ups, jetzt geht das hier so runter. auf der anderen Seite heißt Leadership eher klare Prioritäten festlegen.
Festlege. das wäre eben ein wichtiges Leadership-Thema. Umgekehrt auch wieder Management heißt Probleme lösen, ganz klasse. Probleme lösen, das lieben wir. Probleme sind Schätze, die wir lösen wollen. Kennst du wahrscheinlich, hat auch absolut seine Berechtigung. Leader tendieren eher dazu oder der, im Leadership liegt der Schwerpunkt eher darauf, Standards zu vereinbaren.
Also wie verhalten wir uns hier? Ja, weil dann treten auch viele Probleme gar nicht erst auf. Das ist das Schöne. Standards vereinbaren, Verhaltensstandards. Wer sind wir als Team? Das ist auch die Teamidentität dann, Dann ganz allgemein auch im, im Management ist das der operative Alltag. Operative Alltag, der dort herrscht.
Operativer Alltag, das heißt, wir machen die Sachen reaktiv, also sehr häufig reaktiv sein, das habe ich auch als extra Punkt übrigens noch. Ich überhole mich hier gerade selbst. Also reaktiv, nehmen wir es da wieder raus. Reaktiv sein. Leadership heißt eher, statt den operativen Alltag maximal gut zu bewältigen, dass sich das Team entwickelt.
Da legt man im Management sehr wenig Wert drauf. Ich sage nicht gar nicht, aber das ist, wenig, nur insofern, dass die Aufgaben besser bewältigt werden können. Aber das ist schon alles. Also fachliche Qualifikation, ne? Das ist dann sehr häufig das Thema. Aber nicht das Team wirklich langfristig entwickeln, dass das bessere Personen werden, Verhaltensweisen entwickeln, Leadership entwickeln im Team,
und, und jetzt kommt noch ein Punkt, der einen Riesenunterschied ist aus meiner Sicht, sich selbst entwickeln. Das ist eine klassische Frage, die ich immer wieder, in Workshops, stelle oder auch im Coaching. was zum Beispiel hast du im nächsten, letzten Quartal für Bücher zur persönlichen Weiterentwicklung gelesen?
und da kommt meistens keine Antwort. Also nein, okay, kein Buch gelesen. Vielleicht irgendwie einen Videokurs gemacht, irgendwie Podcast-Serie angehört darüber. Sehr wenig, sehr wenig. und das ist eben genau das Thema. Im Management funktioniert das einigermaßen, sofern ich mich wenigstens fachlich weiterbilde.
Aber dass die Persönlichkeitsentwicklung, die ist absolut essenziell, wenn's um Leadership geht, Und um das auf den Punkt zu bringen, das gesamthaft zu bringen, heißt das im Prinzip, im Zweifelsfall ein bisschen überspitzt jetzt gesagt: Im Management ist man eher beschäftigt, aber wenig wirksam.
Im Leadership hingegen ist man weniger beschäftigt. Also im Sinne, ich werde getrieben, also reaktiv tickt, weniger beschäftigt. Man erzeugt aber mehr Wirkung Wirkung. So, was das hier noch. das ist der entscheidende Unterschied. Mehr Wirkung, weniger Wirkung, Weil einfach der Hebel viel, viel größer wird im Leadership.
Und, eben wenn du dich selber fragst: „Ja, warum bewege ich hier eigentlich nicht mehr?“ Oder: „Warum macht es mir auch nicht richtig Freude?“ Das liegt genau daran. Mein Appell ist einfach ganz grundsätzlich: Tu mehr Leadership in deine Arbeit rein und weniger Management. Das ist einfacher gesagt als getan, das weiß ich sehr wohl.
eine einfache Diagnosefrage erst mal noch und ich komme dann zu konkreten Hebeln, was du tun kannst, Das hatte ich versprochen. Also deswegen, ich lasse dich hiermit nicht allein. aber eben die meisten, wenn du dich fragst, wie viel Zeit verbringst du pro Woche, mit echten Leadership-Aufgaben, also was ich gerade so skittiert, skizziert hatte und wie viel Zeit verbringst du überhaupt mit, mit reaktiven Dingen, wo du einfach nur antwortest.
Bei den meisten, die ich sehe, ist das Verhältnis maximal zwanzig zu achtzig, meist sogar eher zehn zu neunzig, also Leadership-Aufgaben nur zehn Prozent und so weiter. Übrigens ein kurzer Hinweis zwischendurch hier: Wenn dich das Thema, sehr stark interessiert und du wirklich besser werden willst, ich habe einen Leitfaden kürzlich, publiziert, der heißt „Sieben versteckte Fühlu-Führungsfehler“, und mit den, Tipps, was man damit machen kann.
du findest den Link hier in der Beschreibung, forder den gerne an. Ist kostenlos, stelle ich gerne zur Verfügung. Also das noch ein kurzer Hinweis in eigener Sache. Da sind solche Themen dann auch drin, typische Führungsfehler. aber gut, gehen wir mal weiter voran, voran. Warum ist das eigentlich so, dass wir so gerne in den Management-Modus reingehen?
Das ist übrigens sehr, sehr menschlich. deswegen einfach, ist einfach, der Management-Modus, dieses Probleme lösen, reaktiv sein, fühlt sich gut an, weil ich direkt immer Checkmark, Checkmark, Checkmark machen kann, Leadership ist viel langfristiger und oft schwerer greifbar. Also wenn ich jetzt zum Beispiel ein gutes Buch lese, wie ich mich weiterentwickele als ein Beispiel, oder wenn ich 'ne Vision entwickle fürs Team, dann ist das meist nicht direkt in der Minute spürbar, was da rauskommt.
Selten. das ist längerfristig und das, unser Reward-System im Gehirn arbeitet eben sehr stark danach, was sich direkt auszahlt. Und deswegen lieben wir dieses Management. Das ist total menschlich und das hat jeder Mensch auch drin. Wir müssen das also bewusst übersteuern. Das Problem ist einfach, also eines der Probleme, außer dass ich selber meist auch nicht glücklicher werde darin, sondern immer mehr Overwhelm habe, weil es immer mehr reaktive Problemlösungen gibt.
was ich, was ich verstärkt mache, worauf ich fokussiere, das vermehrt sich. Ist ein alter Spruch und das gilt eben einfach auch hier. Und deswegen ist das problematisch. Ich werde immer mehr davon bekommen und komme aus diesem Hamsterrad einfach nicht raus. Darüber hatte ich auch schon in anderen Videos immer wieder gesprochen.
das Thema ist einfach auch, wenn du ein Team führst oder managst, dann merken die Leute, dass du selber liebend gerne Probleme löst. Du nimmst dir die Probleme immer an. Das heißt, das Team kopiert das unbewusst. Die sehen dich ob sie wollen oder nicht, dich irgendwo als Vorbild, als Rollenmodell.
Du bist der Manager. Das heißt, die machen das nach. Und das wird dann eben ganz tückisch, weil dann kommen wir eben dahin, dass das alles so'n Problemlösungsteam ist. Und das ist genau das, was ich wirklich immer wieder sehe. und da steckt man im Hamsterrad fest. Und das, wo man dann wirklich mehr bewegt, auch fürs Unternehmen, für die Kunden auch, wenn man mehr strategisch wird, wenn man mehr Leadership zeigt,
Und das kopieren die Leute dann durchaus auch, Das ist das, das Schöne daran. Also das ist ein Thema, wie man an die ganze Sache rangeht. beides ist möglich, nur ich empfehle eben mehr, den Anteil Leadership definitiv auf fünfzig, sechzig Prozent zu erhöhen. Und das ist gewaltig für viele. So, jetzt sage ich mal, ich hatte versprochen, drei konkrete Hebel.
Und wenn du mehr davon wissen willst und natürlich tiefer einsteigen willst, meld dich einfach bei mir, dann können wir da gern darüber sprechen. Erster Hebel: Unbedingt für jedes Team, also fürs Unternehmen sowieso, wenn du einen Bereich führst, wenn du ein Team führst, auch wenn du nur ein Team mit fünf Leuten führst im Extremfall, setze Vision und große Ziele fest.
und zwar Vision heißt wirklich ein Zustand, den wir idealerweise erreichen wollen. so etwas wie "Wir werden das beste Buchhaltungsteam der Welt", sage ich immer so als, als profanes Beispiel, wenn du jetzt Buchhaltungschef bist, was immer so das Schwierigste ist. Ich bin so in einer internen Rolle.
Was soll ich da für eine Vision haben? hab die Vision einfach, dass du die besten Buchhaltungscracks anziehst, die, ohne Geld für dich arbeiten wollen. Sag ich mal, ist schwierig, aber das wär visionär, ne. Sage ich, pff, Oder wir werden die effektivste Abteilung. Aber eben, Buchhaltung ist extrem.
Das kannst du für jeden Bereich nehmen. Also was ist die Vision, Im Sales und im, alles, was mit Kunden zu tun hat, ist immer relativ einfach, ne, das ist klar. aber was ist die Vision? Das ist ein idealer Zustand, den wir in ein, zwei oder drei Jahren erreicht haben wollen, Ganz, ganz entscheidend. das Team muss jederzeit wissen, wohin die Reise geht.
Große Ziele auch. Das sind so große Ziele fürs Jahr, fürs Quartal, sogar auch für einen Monat, vielleicht sogar für die Woche, je nachdem, wie schnelllebig das Business bei euch ist. Das ist der erste Hebel, Und, ich kann's hier mal kurz auch skizzieren wieder, damit's nicht nur auf der Tonspur bleibt und das auch einfacher ist.
Also Vision und große Ziele. Also Vision plus große Ziele festlegen. unbedingt das sofort machen. dann Hebel. Kommen wir zum Hebel Nummer zwei. Ich hatte es schon angedeutet: Gemeinsame Standards definieren mit dem Team. Ein Standard ist ein Verhaltensstandard. Das ist also so etwas wie, wir verhalten uns auf die Art und Weise.
Wir sind zum Beispiel hundert Prozent verlässlich. Bei uns im Team hundert Prozent. Alle Zusagen werden eingehalten oder wir machen keine Zusage. das wäre schon mal was bei vielen. Da sag mal, Verlässlichkeit wär ein Riesending. Aber es können auch andere Sachen sein. Wir sind, kreativ, wir sind innovativ, wir, wir wagen Dinge, wir sind mutig und so weiter.
Dann muss man es natürlich sagen: Was heißt denn das konkret? das heißt, dass wir auch Fehler zulassen, dass wir Dinge versuchen. von allen Initiativen muss mindestens die Hälfte schiefgehen. das heißt, dass wir mutig sind, offensichtlich. Und solche Dinge muss man dann, sehen. Aber diese Standards mal festzulegen, mit dem Team zu diskutieren, wer wollen wir denn sein?
Und Achtung, diese Standards müssen etwas ambitioniert sein. Also nicht, dass man sagt: "Okay, wir sind nett zueinander." Bei einigen Teams wäre selbst das schon ein Thema, aber, ich hoffe, du weißt, was ich meine. Also ein bisschen Ambition bei den Sachen zeigen, damit es eben auch Leadership ist, dass wir das-- Wir wollen uns in die Richtung bewegen.
ganz wichtiges Thema. Und der dritte große Hebel, den ich sofort empfehle, also diese drei sofort zum Angehen. Setz dich hin mit dem Team, entwickle 'ne Vision, große Ziele, lege gemeinsame Standards fest und dann unbedingt nimm dir etwas vor. Lernziele, also, weiterentwickeln. Und zwar für dich selber.
also Lernziele, dass du sagst: "Okay, ich-- jetzt im nächsten Quartal lese ich drei gute Bücher oder ein gutes Buch oder mach 'n Kurs, 'n Videokurs oder 'ne Podcast-Serie oder was auch immer, Ich habe übrigens auch solche Programme, kannst du auch dich da melden, aber da gibt es viel heutzutage und das, ist auch meistens kein finanzielles Thema.
Die Sachen sind nicht so extrem teuer, aber das ist gar nicht das Thema und das kannst du mit dem Team gut machen. Also eine Best Practice, die ich immer wieder empfehle und die dann zum Teil auch umgesetzt wird, mach das mit deinem Team zusammen. Also sag einfach: "Okay, wir, schauen uns dieses Buch im nächsten Quartal an.
Jeder liest es und dann in unseren regelmäßigen Treffen einmal m-- in der Woche, einmal alle zwei Wochen, einmal im Monat trägt jeder irgendwie ein Kapitel vor jeweils." Ne, also das heißt, dann müssen die Leute es auch gelesen haben. Das ist super effektiv. Das ist super und das macht den Leuten meistens auch Spaß.
das ist ein bisschen Investition, aber das ist genau das. mach's für dich selber, mach's fürs Team, unbedingt. Lernziele festlegen und dann danach arbeiten. Das sind die drei Hebel, die ich empfehle, direkt anzugehen, neben all den anderen Sachen, die ich auch hatte. Selbstcheck ist immer eben, genau, wenn du solche Sachen machst, da kannst du dann mal sagen: "Okay, habe ich gemacht."
Manager sagen: "Ich hab keine Zeit dafür." Leader sagen das nicht. Leader sagen: "Ich priorisiere entsprechend." da hatte ich auch schon andere Videos dazu. kannst du dir gerne hier auf diesem Kanal anschauen. Wirst du finden, wenn du nach Priorisierung suchst oder wenn du meinen Kanal durchsuchst,
Also, konkret mindestens eine Stunde erst mal zu Beginn pro Woche für diese Aktivitäten reservieren, Das ist, für solche Leadership-Aufgaben reservieren. Also Leadership Management hält ein Unternehmen am Laufen, aber entwickelt es nicht weiter. Leadership entwickelt das Unternehmen weiter. Und zwar nicht nur das Unternehmen, sondern vor allem auch dein Team.
Du baust damit eine Zukunftsfähigkeit auf, Zukunftsfähigkeit. Und, nochmals die Erinnerung an den, die sieben versteckten Führungsfehler, dass du dir den, Guide runterlädst, wenn du möchtest. Und eben Zukunftsfähigkeit hatte ich gerade schon angesprochen. Dazu habe ich ein eigenes Video.
Das ist eben ganz wichtig, wenn du das umsetzt, dass du dein Team oder dein Unternehmen, deinen Bereich in die Zukunft führst. Da habe ich ein, Video mit dem Titel: So wird dein Team zu-zukunftsfit mit drei klaren Hebeln. schau dir das gerne an. Du findest hier irgendwo den Link auf diesem Bildschirm.
Und, ansonsten, wenn dir das Video gefällt, gerne liken, weiterleiten, kommentieren. Und beim Podcast genau das Gleiche. Also sehen wir uns. Bis dann.
Ciao.