Wenn du Verantwortung trägst, dann kennst du genau diesen Moment. Du denkst eigentlich müssten doch die Leute mehr mitziehen, mehr Verantwortung übernehmen, mehr unterstützen, mehr Initiative zeigen. Aber genau da liegt der Denkfehler. In diesem Video zeige ich dir drei Perspektiven, die alles verändern, wenn du aufhörst zu warten und beginnst konsequent selbst zu gestalten.
Die Wahrheit ist, je höher du steigst desto weniger Hilfe kommt automatisch. Das klingt paradox, ist aber genau der Fall. Und genau das ist kein Nachteil sondern das ist das Tor zur Freiheit. Willkommen, wenn du mich noch nicht kennst Mein Name ist Volkmar Völzke und ich habe ja schon seit etwa 15 Jahren jetzt diverse Dutzende von CEOs und hochkarätigen Führungskräften gecoacht.
Insgesamt hunderte wenn nicht gar tausende von Leuten in meinen Workshops gehabt und deswegen erkenne ich natürlich solche Muster. Und eines von diesen ist dieser Glaubenssatz, dass wenn ich eben mehr Leute formal führe Es irgendwie an der Stelle doch einfacher wird, dass mein Hebel größer wird und dass die Leute mehr praktisch automatisch das tun, wo ich denke, dass es sinnvoll wäre.
Und das ist eben genau, wie gesagt, der Denkfehler weil es passiert eher genau im Gegenteil. Nun ist das aber nicht schlecht, sondern man kann genau damit umgehen und genau diese drei Perspektiven, die ich hier heute teile, die können da schon sehr sehr wertvoll sein. Wenn du die annimmst und da auf der Basis agierst wirst du einen riesen Unterschied machen.
Schon allein dadurch wirst du einen Riesenunterschied machen. Also was sind nun diese drei Perspektiven? Ich illustriere das mal kurz hier und zwar die erste Perspektive die ich mitgeben will, ist das erste hier und zwar das heißt im Prinzip, ich streiche das mal durch und schreibe das mal dahin, warte nicht auf Erlaubnis Das klingt jetzt so einfach, aber das ist sackstark, wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, weil du kannst ja sagen, natürlich als Führungsperson, ich bin da schon zehn Jahre in der Rolle oder noch länger und ich bin CEO, ich kenne doch das alles, aber halt.
Das läuft total unbewusst ab. Das läuft in unserem Unterbewusstsein. Das wird getriggert und sagt, ja, ich will ja gemocht werden. Und das will jeder. Jeder Mensch auf dieser Welt will gemocht werden. Nein, ich nicht. Ich mache meine Ergebnisse. Nein, nein das ist nicht wahr. Jeder will gemocht werden. Und wir merken gar nicht, wie unbewusst das unser Verhalten steuert Und wir denken dann...
Das muss doch jetzt funktionieren ich hab doch dass den Leuten mitgeteilt die müssen doch jetzt mitziehen die haben das doch verstanden und wenn dies nicht verstehen da muss ich noch mal nachlegen muss ich noch mal etwas machen und genau da hört es dann auf da ist es genau das wo mein Einfluss dann schwindet und meine Freiheit auch schwindet also ich kann ja gar nichts mehr gestalten viele warten auf solche Dinge wie schreibt es noch mal hin Zustimmung und da ist ja eigentlich Eigentlich bewusst gewählt, nichts Schlechtes daran, ja, nur ich muss aufpassen das ist ein Balanceakt.
Ich kann nicht immer auf Zustimmung von allen warten. Genauso ist das mit Anerkennung, ein Riesending. Führungskräfte und ich hoffe, damit trete ich dir nicht zu nahe sind auch aufgestiegen weil sie die Anerkennung lieben. Das ist ein heikles Feld, ich weiß, aber wenn man mal ehrlich ist, ist das auch so.
Das fühlt sich doch gut an. Und wenn ich das jetzt eben zum Mantra mache, dass ich sage ich brauche mal mehr Anerkennung, dann wird das eben schwierig. Auch sowas wie, ich brauche den perfekten Zeitpunkt, das ist auch ein Klassiker. Perfekter Zeitpunkt. Das ist auch so dieses Erlaubnis. Es muss doch alles stimmen.
Also ich habe schon diverse Führungspersonen kennengelernt im Laufe meines Lebens Die immer noch mal etwas verifizieren müssen, die immer noch sagen müssen, okay, da muss doch noch, der Zeitpunkt, das passt noch nicht, wir müssen noch mal warten. Ich erlebe das ja auch selber, wenn ich mit Leuten zusammenarbeite und sage, ja wir können jetzt noch nicht, nächstes Jahr, in einem Quartal wird es besser.
Das ist ja ein Riesentrugschluss, das ist ja fast nie der Fall. Es gibt mal Fälle, wo das so ist, aber ganz, ganz selten. Meistens machen wir uns da was vor, wir warten auf Erlaubnis von irgendetwas. Das heißt, wenn du mal auf Erlaubnis wartest, wird es schwer sein und dann werden wir auch weniger umsetzen und damit weniger Freiheit haben.
Das ist die erste Perspektive. Weniger auf Erlaubnis warten. Das heißt nicht, dass wir nicht versuchen, die anderen in der Richtung zu beeinflussen. Überhaupt nicht. Im Gegenteil. Aber es heißt nicht, dass wir darauf warten. Und eben, wenn du jetzt nochmal sagst ich weiß, ich will das wirklich jetzt nach Hause fahren, das Thema.
Wenn du wirklich sagst, nein, nein ich warte ja nicht, ich setze mich ja durch. Achtung ist das wirklich so. An vielen Stellen ist es nicht so. Und wenn es bei dir so ist, dann ist es vielleicht bei den Leuten, die du führst nicht unbedingt so. Und dann kannst du denen damit helfen. Zweiter Punkt. Und das siehst du ja schon so dargestellt, sinnbildlich durch so ein Spielfeld.
Und das ist genau Bau... Dein eigenes Spielfeld, eigenes Spielfeld. Ja, was meine ich damit? Das heißt, das heißt Dinge wie, dass du das Umfeld bewusst gestaltest und bewusst wählst dass du den Austausch aktiv suchst Also du bist auf dem Spielfeld, du bist derjenige der auf dem Spielfeld ist. Du setzt die Standards.
Und du erhöhst auch die Gesprächsqualität. Wenn dich dein Umfeld nicht trägt, das ist so ein schöner Satz musst du dein Umfeld entsprechend verändern, nicht deine Ambition. Da sind immer so viele Leute, die, oh ja, das Ziel ist ambitioniert und ich will dahin und jetzt wird das alles schwierig und deswegen verringere ich die Ambition und setze das Ziel nach unten.
Im Verkauf sieht man das immer wieder. Ja, das ist schwierig. Ja lass uns mal die Verkaufsziele etwas nach unten setzen. Genau das Gegenteil sollte man machen. Man sollte sie eher erhöhen. Steigere die Ambition, aber ändere das Umfeld Und dann kann ich damit agieren und kann ich ihm Erfolge erzielen. Es wird dir sowieso niemand helfen.
Das ist ja die Überschrift von dem Ganzen Das klingt so drastisch das ist übrigens nicht egoistisch denn du bist dir angetreten um etwas Gutes zu tun, um etwas nach vorne zu bringen. Und wenn du immer darauf wartest, dass das Spielfeld das Richtige ist, dass es gerade nicht regnet dass es trocken ist, dass der Rasen gut gemäht ist, dann musst du eben auch nicht vorankommen.
Und nochmals da magst du jetzt denken, das ist ja bei mir so, ich weiß das ja. Achtung du hast bestimmt diverse von deinen Entscheidungen, wo du darauf wartest, dass irgendwie das Spielfeld erstmal beackert werden muss. Ja, statt selber zu sagen, ich bestimme hier das Spielfeld, ich bin derjenige. Und wenn du erfolgreiche Führungspersonen anschaust, erfolgreiche auch im Sinn, dass die was Gutes tun, dass sie Dinge, positive Dinge durchsetzen, dann ist das immer so, die gestalten auch ihr eigenes Spielfeld.
Ja, und setzen da den Punkt. Und jetzt kommt ein dritter wichtiger Punkt. Ich habe ja gesagt, drei Perspektiven. Kommen wir zur dritten Perspektive. Und das ist auch so ein heikler Punkt, das weiß ich. Aber eben, ich sage mal so, Mach dich unabhängig vom Applaus. Mach dich unabhängig vom Applaus. Ich hatte vorhin schon das Thema mit der Anerkennung kurz erwähnt aber jetzt nochmal ganz explizit Wir tun etwas und wir warten implizit oder explizit Meistens ist es unausgesprochen.
Warten wir darauf, dass wir irgendwie eine Anerkennung bekommen. Ich sage nur, vergiss es. Vergiss es. Wenn die kommt, ist ja wunderbar. Aber wenn ich eine gewisse Reife habe, dann sage ich, Das brauche ich nicht. Die Anerkennung gebe ich mir selbst durch den Erfolg, den ich generiere. Ich brauche nicht die Anerkennung von den anderen.
Wir alle wollen gemocht werden, hatte ich schon gesagt, und wollen Bestätigung, Sichtbarkeit und Wertschätzung. Da nichts gegen einzuwenden. Das ist normal. Nur, wenn ich darauf warte, wenn ich in einer Führungsposition bin und will etwas erreichen und will etwas bewegen, dann warten wir oft viel, viel zu lange darauf.
Also mach dich unabhängig vom Applaus, das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Wenn du nur dann vorankommst oder konsequent bleibst, wenn du Applaus bekommst und das geht eben vielen so, führst du nicht, du reagierst. Das ist das reaktive gegen das gestaltende Vorgehen. Das habe ich auch an anderer Stelle immer wieder.
Ich sage, okay, viele sind zu viel zu reaktiv unterwegs, anstatt zu gestalten. Wenn ich gestalte, bekomme ich nicht immer Applaus dafür. Wenn ich den bekomme umso besser. Dann sind wir ja froh Aber ich kann nicht davon ausgehen. Also diese drei Perspektiven können alles verändern, wenn du das mehr annimmst und sagst okay, ich warte nicht auf Erlaubnis ich spiele mein eigenes Spielfeld, das ist absolut okay, das ist ein gutes Spielfeld, auch für die anderen, aber ich bestimme das und ich brauche nicht den Applaus.
Wenn ich den bekomme ist gut, aber ich brauche ihn nicht, ich trete nicht an, um den Applaus zu bekommen. Das ist extrem hilfreich und dann brauchst du eben auch andere nicht und dann musst du dich nicht wundern es wird dir sowieso keiner helfen und dir zur Seite springen bis auf ganz wenige Ausnahmen.
Also insofern ist das gut, wenn du in Zukunft davon unabhängiger wirst. Und dann beginnt eben die echte Freiheit und Und diese Freiheit muss man natürlich entsprechend ausfüllen. Und wenn du wissen willst, wie man diese Freiheit ganz konkret nutzt und sich aus dem operativen Hamsterrad dadurch befreien kann, dann schau dir jetzt das nächste Video an, Freiheit im Leadership, wie du dich aus dem Hamsterrad befreist.
Du findest den Link hier irgendwo auf diesem Bildschirm. Und dann freue ich mich, dich dort zu sehen. Bis dann. Ciao.